Vor kurzem habe ich für ein eigenes Projekt mich eingehend mit öffentlichen Verzeichnissen (wie zB.
dmoz.de,
dir.yahoo.com) beschäftigt. Nahezu jede namhafte Suchmaschine betreibt ja bereits seit geraumer Zeit ein solches Verzeichnis.
Mir ist dabei aufgefallen dass sich in den Verzeichnissen ein nennenswerter Anteil "unpassender Links" befinden. Ich drücke mich hier bewusst so aus denn ich weiss nicht nach welchen Kriterien in den einzelnen Verzeichnissen selektiert wird. Was ich definitiv nicht in solchen Verzeichnissen erwarte sind, tote Links, halbe Seiten anno 19xx mit Baustellenschildern sowie "Domain-Parking-Seiten" die mich total aggressiv machen

Dazu kommt dass ich (außer in von vorn herein Kommerziellen Kategorien) nicht erwarte dass ich auf einer Seite etwa 10$ für ein PDF-File bezahlen soll welches mir eine standardisierte web-Technologie wie zB. JavaScript erklären will.
Man sollte meinen dass durch den Auswahlzprozess den die, in den Verzeichnissen aufgenommene Links, durchlaufen müssen, solche "Missgeschicke" unterbleiben würden. Ich bin eines besseren belehrt worden. Die Editoren klagen selbst über Personalmangel und Qualitätseinbußen. Grund dafür dürfte der langwierige Aufnahmeprozess eines Editors, über eine Bewerbung und Editoren-Abstimmung sein. Dabei möchte man doch nur kurz einen Link los werden und den weitaus aktiveren Personen auf der Seite den Aufwand ersparen, das zu recherchieren was man bereits weiß.
Bei weiteren Verzeichniss-Recherchen bin ich über
das websitewiki gestolpert. Das Projekt ist noch jung (start 2007-01) besitzt aber enormes Potential wie ich finde. So gibt es bereits Hilfsmittel zur beschleunigten Bearbeitung (Kategorisierung). Und durch den Wiki-Stil bietet es die Möglichkeit auch "im Vorbeigehen" mitzuhelfen. In der deutschen Wikipedia wurde der Artikel zum
Websitewiki leider gelöscht. In der englischen wikipedia ist er
noch vorhanden.